Professor für Strafrecht

Ausschließlich tätig auf dem Gebiet des Strafrechts

  • Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht (Universität Heidelberg)
  • Zahlreiche Fachveröffentlichungen (Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie, Opferrecht etc.)
  • Dozententätigkeit
  • Bundesweit als Rechtsanwalt für seine Mandanten tätig
  • Lehrtätigkeit an der Universität Heidelberg

Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main
  • Referendariat am Landgericht Darmstadt und am Oberlandesgericht Frankfurt/Main
  • Promotion zum Dr. iur. 1993
  • Seit 2000 habilitiert für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie
  • Dozent und Wissenschaftler an renommierten Universitäten Deutschlands: Universitäten in Mainz, Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Köln und München.
  • Prof. Dr. iur. habil. Jürgen Rath lehrt gegenwärtig als apl. Professor Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Heidelberg
  • Hauptstandorte seiner – bundesweit gefragten – anwaltlichen Tätigkeit sind Langen (bei Ffm.), Darmstadt, Bensheim und Nürnberg 

Kompetenzen

  • Die Schwerpunkte der Tätigkeit von Prof. Dr. Rath liegen in der Verteidigung
  • im Ermittlungsverfahren,
  • im Zwischenverfahren,
  • im Hauptverfahren,
  • im Rechtsbehelfs- bzw. Rechtsmittelverfahren sowie
  • im Verfahren gegen strafprozessuale Zwangsmaßnahmen
    (zum Beispiel: Untersuchungshaft, Hausdurchsuchung, Beschlagnahme).
  • Prof. Dr. Jürgen Rath nimmt auch Rechte der Opfer von Straftaten wahr.
  • Weiterhin gehört die Erstellung von Rechtsgutachten in Fragen des Strafrechts zu seinem Tätigkeitsbereich.
  • Prof. Dr. Jürgen Rath ist auch auf besonderen Gebieten des Strafrechts tätig, wie zum Beispiel dem Wirtschaftsstrafrecht, dem Umweltstrafrecht sowie dem Arztstrafrecht.
  • Prof. Dr. Jürgen Rath spricht Englisch und Französisch.

Publikationen (Auswahl)

1. Fachbücher

a)  Zur strafrechtlichen Behandlung der aberratio ictus und des error in objecto des Täters, 1993 Frankfurt am Main u.a.
b)  Zur Unerheblichkeit des error in persona vel in objecto.
Eine strafrechtlich-rechtsphilosophische Untersuchung, 1996 Sinzheim
c)  Das subjektive Rechtfertigungselement.
Eine rechtsphilosophisch-kriminalrechtliche Untersuchung, 2002 Heidelberg u. a.
Gesinnungsstrafrecht.
Zur Kritik der Destruktion des Kriminalunrechtsbegriffs in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, 2002 Hamburg
d)  Das Verhältnis des Wertes und des Sollens zum Sein.
Ein reflexives Erreichen der Zusammenhänge - unter besonderer Berücksichtigung der Begründungsproblematik im Bereich der Humangenetik, 2004 Hamburg
e)  Aufweis der Realität der Willensfreiheit, 2009 Hamburg


2. Beiträge in Fachzeitschriften

a)  Rezension von: Mayr, Johann: Error in persona vel obiecto und aberratio ictus bei der Notwehr, 1992 Frankfurt am Main u. a., in: GA 1994, 43f.
b)  Zur Risikotragungspflicht bei der Notwehr und zu den Grenzen personaler Verursachung - Anmerkung zu BGH, NStZ 1993, 386 -, in: NStZ 1994, 215ff. (in Zusammenarbeit mit Pro-fessor Dr. Uwe Murmann, Universität Göttingen)
c)  Zur actio libera in causa bei Schuldunfähigkeit des Täters, JuS 1995, 405ff.
d)  Rezension von: Schneider, Egon: Logik für Juristen. Die Grundlagen der Denklehre und der Rechtsanwendung, 4. Aufl. München 1995, in: JZ 1996, 30
e)  Zum Begriff der Verhandlungsfähigkeit im Strafverfahren, GA 1997, 214ff.
f)  Arbeitsschritte zur Behandlung strafrechtlicher Irrtumsfälle, Jura 1998, 539ff.
g)  Grundfälle zum Unrecht des Versuchs
(1) JuS 1998, 1006ff.
(2) JuS 1998, 1106ff.
(3) JuS 1999, 32ff.
(4) JuS 1999, 140ff.
h)  Rezension von: Grotendiek, Sven: Strafbarkeit des Täters in Fällen der aberratio ictus und des error in persona, Münster u. a. 2000, GA 2001, 406f.
i)  Bandenmitgliedschaft durch Zusage späterer Gehilfentätigkeit?, GA 2003, 823ff.
j)  Freiheit der Hirnforschung. Eine Erwiderung auf Kausalverläufe, in: NJW 2004, 2056ff., ZRph 2004, 164f.
k)  Abirrende Tat - abirrende Argumentation. Entgegnung zu Daleman/Heuchemer, JA 2004, 460, JA 2005, 709ff.
l)  Der internationale Geltungsbereich des deutschen Strafrechts
(1) Prüfungsschema. Auslandsbezug. Tatortbestimmung, JA 2006, 435ff.
(2) Tatortbestimmung bei Beteiligung. Deliktszusammenfassungen und Deliktsbegehung im Internet. Territorialitätsprinzip. Auslandsbegriff. Flaggen-, Schutz- und aktives Personalitätsprinzip. Weltrechtsprinzip. Aktives und passives Personalitätsprinzip. Prinzip der stellvertretenden Strafrechtspflege. Schutzbereichsbeschränkung. Prozessuale Besonderheiten, JA 2007, 24ff.
m)  Normativer Individualismus - und die Legitimation? Erwiderung auf Dietmar von der Pfordten, in: JZ 2005, 1069ff., JZ 2006, 665ff.
n)  Einheit. Zur Widerlegung letztendlicher Pluralismen in den Lehren von Rechtfertigung und Strafverfahrenszielbestimmung, Festschrift für Wilfried Küper, Mai 2007, S. 455ff.
o)  Unverfügbare Voraussetzungen des Abwägens. Festvortrag anlässlich der Examensfeier der Juristischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg am 17. Februar 2006, StudZR, Heidelberg, Juli 2007, S. 311ff.

Vortragstätigkeit

  • Prof. Dr. Jürgen Rath hält regelmäßig Vorträge zu Fragen des Strafrechts.
  • Im Übrigen nimmt er regelmäßig Lehraufgaben an der Universität Heidelberg wahr.
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